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Retainer nach der Zahnkorrektur

Warum verschieben sich Zähne wieder?

Zähne neigen leider dazu, sich nach einer aktiven kieferorthopädischen Korrektur wieder in ihre vorherige Position zurückzubewegen. So etwas kann in jedem Alter auftreten und ist ein natürlicher Prozess. Dieser Rückfall (Rezidiv) kann zum Beispiel durch die Kräfte der Zunge entstehen. Aber auch wachstums-, entwicklungs- und altersbedingte Veränderungen des Gebisses können die Stabilität eines erzielten kieferorthopädischen Behandlungsergebnisses beeinträchtigen. Je stärker eine Fehlstellung vor der Therapie ausgeprägt war und je länger diese bestand, desto höher ist das Risiko, dass die Zähne sich wieder verschieben. Um einer Zahnverschiebung vorzubeugen, muss also zwingend eine Behandlungsnachsorge erfolgen- die sogenannte Retention mithilfe von Retainern.

Wurde eine feste Zahnspange mit Brackets getragen, wird häufig mit herausnehmbaren Retentionsspangen aus Kunststoff oder Schienen gearbeitet. Eine nachhaltige Möglichkeit zum Stabilisieren ist der festsitzende Kleberetainer. Hierbei handelt es sich um einen dünnen Draht, der hinter die Frontzähne geklebt wird. Der große Vorteil der festsitzenden Retainer gegenüber herausnehmbaren Haltespangen ist, dass der Retainer 24 Stunden im Mund ist und dadurch eine zuverlässige Dauerretention garantiert.

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Zahnmedizinische Fachangestellte: Die Nummer 1 bei der Berufswahl

Laut Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung steht die Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) bei jungen Frauen in diesem Jahr ganz oben auf der Liste. Das hat gute Gründe, denn das Berufsbild ist vielseitig und innovativ.

Die Arbeit als Zahnmedizinische Fachangestellte erfordert technische und soziale Fähigkeiten, ist abwechslungsreich und attraktiv zugleich. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und erfolgt dual, also abwechseln in einer Praxis und in einer Berufsschule.

Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten überwiegend in Zahnarztpraxen, Chirurgischen Praxen oder bei Kieferorthopäden.

Nach der Berufsausbildung kann man sich zum Beispiel zur Praxismanagerin, Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin oder Dentalhygienikerin weiterbilden. Auch als Social Media Managerin oder Qualitätsmanagement-Beauftragte eröffnen sich ganz neue Perspektiven.

Dank der Digitalisierung ist der Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten ein Beruf mit Zukunft und Perspektiven.

Wer also organisatorisches und kommunikatives Talent besitzt und im medizinischen Bereich tätig sein möchte, Spaß an Teamarbeit hat und gerne Kontakt mit Menschen hat, sollte sich überlegen, eine Ausbildung zur ZFA anzustreben.

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ZUNGENPRESSEN: WENN DIE ZUNGE IMMER WIEDER DIE ZÄHNE VERSCHIEBT

Das Zungenpressen geht mit einer falschen Schluckbewegung einher. Unsere normale Zungenlage ist am Gaumen. Beim Zungenpressen drückt die Zunge von innen an die Oberkiefer- oder Unterkieferzähne oder schiebt bei jedem Schlucken zwischen die beiden Kiefer. Man spricht auch vom infantilen Schlucken. Weil die Zunge nicht am Gaumen liegt, wird dieser nicht richtig ausgeformt. Es kommt zu einem hohen und schmalen Kiefer. Wenn die Zunge zwischen die Kiefer schiebt, kann ein offener Biss entstehen. Liegt sie dagegen im Unterkiefer kann dieser zu groß werden. Oft wird das Ganze durch eine Mundatmung verstärkt.

Der Mensch schluckt durchschnittlich zweimal pro Minute. Wenn er schläft, nur einmal pro Minute. Da bedeutet man schluckt circa 2000 mal pro Tag. Wir können uns also vorstellen, was passiert, wenn die Zunge zweitausend Mal pro Tag gegen die Zähne drückt.

Als Therapie trainiert man die Zungenlage und das Zungenpressen um. Dies macht man mit einem Logopäden.

Die Zähne reagieren auf Kräfte. So funktionieren auch die Zahnspangen. Wangen und Lippen bewirken eine von außen nach innen wirkende Kraft auf die Zahnbögen. Die Zunge wirkt dagegen mit einer von innen nach außen gerichtete Kraft auf die Zähne. Man muss also sehr darauf achten, dass am Ende der Behandlung ein gutes Gleichgewicht zwischen Zunge, Zähnen und Lippen vorhanden ist. Sonst kann es wieder zu Verschiebungen kommen. Darum wollen Kieferorthopäden immer nach der Praxis Retainer setzen, dies verhindert bei einem Ungleichgewicht zumindest starke Verschiebungen.

Wenn das Gleichgewicht vorhanden ist, sind die Zähne in einer Zone, wo sie sich nicht bewegen. Wenn aber zum Beispiel kein Lippenschluss da ist. Die Lippen stehen also oft offen, dann ist der Druck von außen zu wenig. Jetzt kann die Zunge von innen zu stark pressen, es entsteht ein offener Biss. Die Frontzähne wandern nach vorne. Ist der Druck von den Lippen zu stark und die Zunge schwach, werden die Zähne nach innen gedrückt.

WICHTIG: BEACHTEN SIE IMMER AUCH DAS MUSKULÄRE GLEICHGEWICHT EINE GROSSE ROLLE FÜR DIE STABILITÄT IHRES BEHANDLUNGSERGEBNISSES HAT.

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Wie putze ich meine Zähne richtig? Nicht nur wegen des Karies eine wichtige Frage.

Habt ihr früher auch die Geschichten von Karius und Baktus gelesen? Diese „angsteinflössenden“ Wesen, die sich in die Zähne fressen? Nicht nur deshalb ist richtiges Zähneputzen essentiell für eure Mundgesundheit. Heute sprechen wir über: wie oft, wie lange, mit welcher Technik – und brauche ich eigentlich Hilfsmittel? 

Um die Zähne gesund zu halten ist es wichtig täglich auf die richtige Mundhygiene zu achten.  

Auch ohne Zahnspange ist die Empfehlung mindestens zweimal täglich (morgens und abends) für ca. 3 Minuten die Zähne mit einer Zahnbürste und Zahnpasta zu reinigen. Dabei macht es kaum einen Unterschied welche Zahnbürste man am liebsten verwendet. Je nach persönlicher Vorliebe können elektrische Zahnbürsten mit rotierendem Bürstenkopf, Schallzahnbürsten oder die klassischen Handzahnbürsten benutzt werden. Wichtig ist nämlich nicht die Zahnbürste sondern die Technik beim Putzen. Dabei sollte immer nach einem System vorgegangen werden. So werden sicher alle Zahnoberflächen geputzt. 

Die richtige Technik

Für kleine Kinder empfiehlt sich die sogenannte KAI-Methode. Dabei werden zuerst alle Kauflächen (K), dann alle Außenflächen (A) und zuletzt alle Innenflächen (I) der Zähne geputzt. 

Für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene wird die sogenannte modifizierte Bass-Technik empfohlen bei der in kleinen rüttelnden und kreisenden Bewegungen Zahnbeläge von den Zähnen entfernt werden. Dabei gilt immer die Regel: „Von rot nach weiß“, das bedeutet die Zahnbürste immer vom Zahnfleisch zum Zahn zu bewegen.

Zusätzlich sollten Zahnseide oder kleine Bürstchen zur Reinigung der Zahnzwischenräume verwendet werden, da die Zahnbürste diese Bereiche nicht erreichen kann.

Das LilaLächeln

Weitere Hilfsmittel sind Färbetabletten, die im Mund zerkaut werden. Der enthaltene Farbstoff lagert sich an Zahnbeläge an und macht sie dadurch sichtbar.

Zähneputzen mit Zahnspange

Mit fester Zahnspange wird das tägliche Zähneputzen noch etwas aufwändiger, da durch die Brackets und Bögen viele kleine Nischen entstehen, die das Putzen erschweren. Dadurch erhöht sich der zeitliche Aufwand auf ca. 5 Minuten. Zusätzlich sollte nach jeder Zwischenmahlzeit mindestens mit Wasser umgespült werden, um Essensreste zu entfernen. Eine intensive Reinigung mit verschiedenen Bürsten sollte mindestens einmal täglich erfolgen. Dafür bieten manche Hersteller spezielle Aufsätze für elektrische Zahnbürsten an.

Darüberhinaus sollte während der Tragezeit einer festen Zahnspange regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung erfolgen, bei der auch bei vorhandenen Drähten die 100%ige Reinigung der Zahnoberflächen um die Brackets herum gewährleistet werden kann.

Zähneputzen mit Aligner oder loser Spange

Bei einer herausnehmbaren Spange oder einem Aligner können diese natürlich zum Zähneputzen herausgenommen werden. Doch auch die Spangen sollten zweimal täglich gereinigt werden. Am einfachsten erfolgt dies durch das Abbürsten mit einer separaten Zahnbürste und Zahnpasta.

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Die aktive Platte

Aktive Platte klingt für dich eher nach Surfen, Yoga oder Kinderspielplatz? Hier geht’s um dein Lächeln.

Wenn es um dein schönstes Lächeln geht, gibt es einige unterschiedliche Möglichkeiten. Heute stellen wir dir die aktive Platte vor und beantworten folgende Fragen: Kann die aktive Platte eine feste Zahnspange ersetzen? Wozu wird die aktive Platte benutzt? Wie ist eine aktive Platte aufgebaut? Wie funktioniert die aktive Platte?

Eine aktive Platte ist eine herausnehmbare Zahnspange, die mit Hilfe eines Zahnabdrucks oder 3D-Scans individuell angefertigt wird. Es gibt aktive Platten für den Ober- und den Unterkiefer. 

Die Zahnspange besteht aus einem Kunststoffkörper und aus darin eingelassenen Drahtelementen. Diese dienen meist zur Verankerung der Platte an den Zähnen. Im Oberkiefer bedeckt die aktive Platte teilweise den Gaumen, im Unterkiefer wird der Platz für die Zunge ausgespart.

Mit Hilfe von kleinen Schrauben kann der Kiefer in der Breite oder Länge im Wachstum unterstützt werden und aktiv Platz für die bleibenden Zähne beschafft werden.

Diese kleinen Schrauben werden von den Patienten oder Eltern selbständig in regelmäßigen Abständen zu Hause weiter gestellt.

Dabei ist es wichtig, die aktive Platte möglichst viele Stunden zu tragen. Mindestens sollte sie nachts und circa 4 Stunden am Tag getragen werden. Dabei gilt: Je mehr, desto besser. Nur beim Essen, Zähneputzen und beim Sport sollte die Zahnspange nicht getragen werden. 

Gereinigt wird die Platte zwei Mal täglich mit einer einfachen Zahnbürste und Zahnpasta. Am sichersten ist die Zahnspange in einer stabilen Kunststoffbox aufgehoben.

Eine aktive Platte ist meistens der erste Schritt während einer kieferorthopädischen Behandlung. Oft dient sie als Vorbereitung auf eine spätere feste Zahnspange, da mit herausnehmbaren Zahnspangen nicht alle gewünschten Zahnbewegungen durchgeführt werden können. Dazu zählen vor allem Drehungen, starke Kippungen oder Parallelverschiebungen von Zähnen bei einem Lückenschluss. 

Deshalb kann die aktive Platte die feste Zahnspange nicht ersetzen. Bei geringen Kieferfehlstellungen kann allerdings der Einsatz einer herausnehmbaren Zahnspange völlig ausreichend sein und es kann auf eine feste Zahnspange verzichtet werden.

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Was kann ich gegen Zähneknirschen tun und warum knirschen wir eigentlich?

Viele Menschen wachen morgens mit Kopfschmerzen und Kieferverspannungen auf, und haben nachts geknirscht. Warum knirschen wir eigentlich mit den Zähnen und was können wir dagegen tun? Wir haben euch ein paar Infos zu Ursachen, Anzeichen und Behandlung zusammengestellt.

Fast 90% der Deutschen knirschen mit den Zähnen. Da dies unterbewusst erfolgt, merken die meisten davon jedoch gar nichts. 

Warum wir knirschen.

Zähneknirschen, sogenannter Bruxismus, ist ein unbewusster Vorgang, der vor allem nachts während des Schlafens auftritt. Häufige Ursache ist Stress. 

Erste Anzeichen für nächtliches Zähneknirschen sind Verspannung im Bereich der Kaumuskeln, Kopfschmerzen, abgeschliffene Kauflächen bzw. Schneidekanten der Zähne oder sogar Zahnschmerzen.

Das könnt ihr tun:

Um in erster Linie die Zahnoberfläche (Zahnschmelz) vor übermäßiger Abnutzung durch das Knirschen zu schützen, kann nachts eine individuell gefertigte Zahnschiene getragen werden. Sind zusätzlich Muskeln verspannt, kann man über den Tag diese Muskeln bewusst entspannen, massieren oder auch mit Wärme „lockern“. Bei starken Verspannungen hilft professionelle Physiotherapie.

Diese Maßnahmen behandeln jedoch nicht die Ursache des Knirschens. Liegt diese im Stress, können verschiedenste Entspannungstechniken (wie z.B. Yoga) bei regelmäßiger Durchführung Abhilfe schaffen.

Schon gewusst?

Nicht nur Erwachsene knirschen mit den Zähnen. Auch Babys und Kleinkinder können betroffen sein. Kinder verarbeiten so oft über den Tag Erlebtes in der Nacht – und das ist in gewissem Maße auch normal. 

In einigen Fällen sind die Ursachen für das nächtliche Knirschen aber auch weitaus umfangreicher und möglicherweise sind  andere Bereiche wie die Kiefergelenke betroffen. Dann sollte die Untersuchung bei einem Spezialisten erfolgen, der die weitere Diagnostik unternimmt (z.B. MRT) und dann gezieltere Therapiemaßnahmen einleiten kann.

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Weißere Zähne für ein schönes Lächeln

Viele Menschen wünschen sich strahlend weiße Zähne. Durch professionelle Zahnaufhellung, sogenanntes Bleaching, können wir auch euer Lächeln noch strahlender machen. Dabei können die Zähne je nach Voraussetzungen schonend um bis zu zwei Farbtöne aufgehellt werden.

Die Behandlung

Wir arbeiten in unserer Praxis mit der Philipps ZOOM! Technologie. 

Dabei werden die Zähne nach Auftragen des Aufhellungs-Gels 15 Minuten mit dem Licht der Philips ZOOM! Lampe (LED) bestrahlt. Dieser Vorgang kann bis zu viermal wiederholt werden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. 

Was kann aufgehellt werden, und bei wem?

Mit dem Bleaching können nur natürliche Zähne aufgehellt werden. Kronen, Brücken oder Füllungen behalten die ursprüngliche Farbe bei. Das Ergebnis der Aufhellung ist außerdem von der natürlichen Zahnfarbe jedes Patienten abhängig, die sehr unterschiedlich sein kann.

Die Philips ZOOM! Behandlung wird beispielsweise nicht bei Schwangeren bzw. Müttern in der Stillzeit, Patienten unter 18 Jahren, Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente empfohlen.

Gut geschützt

Zum Schutz des Zahnfleisches wird am Zahnfleischrand ein spezielles Schutz-Gel aufgetragen. Nach dem Bleaching wird zusätzlich Vitamin E-Öl aufgetragen, um Schleimhautirritationen zu verhindern.

Die Augen werden während der Behandlung mit der LED-Lampe mit der ZOOM! Brille geschützt.

Die weisse Diät

Direkt nach der Zahnaufhellung sollte 48 Stunden lang eine sogenannte „weiße Diät“ eingehalten werden. Das bedeutet das Vermeiden von Kaffee, Tee, Cola, Rotwein, Ketchup oder anderen färbenden Lebensmitteln. Um das Ergebnis so lange wie möglich zu erhalten empfehlen wir zweimal täglich eine gründliche Pflege der Zähne und eine regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume.

Kosten

Die Kosten für ein Bleaching der Zähne werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Eine Zahnaufhellung der oberen und unteren Zähne mit vorheriger umfassender Beratung und professioneller Zahnreinigung kostet circa 400 Euro. 

Bei Interesse könnt ihr gerne einen Beratungstermin bei uns in der Praxis vereinbaren. Wir freuen uns auf euch.

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Nachhaltigkeit im Praxisalltag – wir geben unser Bestes.

Nicht nur im Privatleben sondern auch bei der täglichen Arbeit gibt es viele Möglichkeiten unsere Umwelt zu schützen. In unserer Praxis achten wir ganz besonders auf einen nachhaltigen Alltag.

Hier werden zum Beispiel keine Plastikbecher und Plastikzahnbürsten mehr verwendet. Wir verwenden nur noch Pappbecher zum Ausspülen während einer Behandlung und wir wünschen uns, dass alle Patienten ihre eigenen Zahnbürsten zum Zähneputzen von zu Hause mitbringen. So sparen wir jeden Tag viel Plastikmüll ein. 

Wir schaffen es außerdem mehr und mehr Papier einzusparen. Eine digitale Patientenakte und digitale Röntgengeräte sind für uns selbstverständlich. Daneben führen wir aktuell PC-Programme ein, die es möglich machen, viele Dokumente und Formulare digital auf einem Touchpad zu bearbeiten. Wir nutzen es schon für individuelle Beratungen und Aufklärungsgespräche und können sogar Rechnungen verschlüsselt online an unsere Patienten verschicken. Somit sparen wir sehr viel Papier, Briefumschläge und Druckerpatronen. 

Immer wieder sind wir alle auf der Suche nach Ideen, um die Nachhaltigkeit in unserer Praxis noch zu steigern. 

Unsere Milch und unser frisches Obst für das Praxisteam bekommen wir jede Woche frisch von Händlern aus der Region.

Über das Portal „Jobrad“ haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit ein Fahrrad oder E-Bike zu günstigen Konditionen zu leasen, um das Auto für den Weg zur Arbeit stehen zu lassen.

Wir sind davon überzeugt, dass wir auch mit kleinen Veränderungen in unserer Praxis etwas bewirken können und setzen uns auch weiterhin für Nachhaltigkeit ein. Und wir freuen uns, wenn ihr uns dabei unterstützt. 

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Corona in Hamburg und Buxtehude – unsere Maßnahmen

In dieser Zeit haben es viele nicht ganz leicht, denn Corona hält uns alle auf Trapp. ?

Hier in der Praxis bemühen wir uns, unseren gewohnten Service so gut wie möglich aufrecht zu erhalten und eure Behandlungen so sicher wie möglich durchzuführen.

So achten wir auf die gesundheitliche Sicherheit in der Praxis: 

  • wir achten darauf, dass ihr nicht mit zu vielen anderen Patienten im Wartezimmer sitzen müsst.

  • wir desinfizieren regelmäßig alle Oberflächen wie zum Beispiel Türgriffe, Wasserhähne und Stühle ??

  • wir sagen hallo mit einem Lächeln und verzichten auf das Händeschütteln ?

  • Bitte nehmt auch ihr Rücksicht und wascht euch die Hände, wenn ihr von draussen kommt. ❤️

Alles Liebe und bleibt gesund!

Euer Team der Kfo Buxtehude✨

Stand: 16.03.2020 – natürlich behalten wir uns vor die Lage neu zu beurteilen und ggf. Änderungen vorzunehmen.

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Zahnspange für Kinder und Jugendliche – das solltet ihr wissen.

Wann sollte ich mit meinem Kind beim Kieferorthopäden vorstellig werden? Wann übernimmt die Krankenkasse Kosten für eine Zahnspange? Was kostet eine kieferorthopädische Behandlung? Wie lange ist die Behandlungszeit? Mindestens eine dieser Fragen habt ihr euch sicherlich bereits gestellt, wenn ihr über eine Zahnspange für euch oder eure Kinder nachgedacht habt. In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Fakten für euch zusammengefasst.

DARUM GEHT’S:

  • Zahngesundheit

  • Beratungstermin

  • Kostenübernahme

  • KIG-System

  • Wachstumsspurt

Ein guter Biss und gerade Zähne sind wichtige Bestandteile unserer (Mund)Gesundheit. Ob ein Termin bei einem Kieferorthopäden notwendig ist, erfahren Eltern in der Regel beim Hauszahnarzt, der die Kinder und Jugendlichen meist schon viele Jahre betreut.

Beim Kieferorthopäden

Beim ersten Kieferorthopäden-Termin wird ein Zahnstatus inklusive Bisssituation (Überbiss, Unterbiss etc.) und Kiefergelenk-Kurzcheck erstellt. Ist eine Zahnspange notwendig, werden dazu Abdrücke, Fotos und ggf. Röntgenbilder angefertigt, um einen Behandlungsplan zu erstellen. 

In welchem Alter bekommt man eine Zahnspange?

Oftmals erfolgt eine Korrektur der Fehlstellung vor dem Wachstumsspurt (ca. 11.-12. Lebensjahr). In manchen Fällen, zum Beispiel bei ausgeprägten Bissfehlstellungen, wird die Behandlung aber auch schon eher angegangen. 

Es kann durchaus vorkommen, dass auch im Milchgebiss schon eine Zahnspange notwendig ist, um das Kieferwachstum in die richtige Richtung zu lenken.

Was wird mit einer Zahnspange behandelt?

Häufige Fehlstellungen, die mit einer Zahnspange behandelt werden, sind beispielsweise Engstand oder Lückenstand der Zähne, ein Kreuzbiss, Überbiss, Unterbiss oder Tiefbiss.

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung?

Die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung werden prinzipiell bis zum 18. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen getragen, wenn die Behandlung medizinisch indiziert ist. 

Um zu bestimmen, ob eine medizinische Indikation vorliegt, gibt es eine millimetergenaue Einteilung in die Schweregrade 1 bis 5 (KIG-System). Ab einem Schweregrad von 3 wird eine Behandlung von der Krankenkasse übernommen. Die Grade 1 und 2 stellen rein ästhetische Zahnkorrekturen dar. 

Eine Behandlung über die KK erfolgt unter zweckmäßigen, wirtschaftlichen und ausreichenden Gesichtspunkten. Oft werden deshalb noch individuelle Zusatzleistungen vom KFO angeboten, die die Behandlung komfortabler gestalten.

Die Kosten einer Behandlung bei den Schweregraden 1 und 2 sind sehr individuell und richten sich nach der Ausprägung der Zahnfehlstellung.

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Aligner – die transparente Zahnschiene für Erwachsene und Jugendliche

Gerade Zähne lassen dich noch schöner lächeln und bewirken so viel mehr. Aber eine sichtbare Zahnspange ist keine Option für dich? Mit einem sogenannten Aligner ist die Zahnkorrektur auch ohne feste Zahnspange und ohne große Einschränkungen möglich. Für Erwachsene und Jugendliche, fast unsichtbar.

Die transparente Zahnschiene für den Alltag

Aliger sind individuell für jeden Patienten hergestellte transparente Zahnschienen, mit denen einfache bis mittelschwere Zahn- und Kieferfehlstellungen korrigiert werden können. Bereits 1945 begannen Kieferorthopäden mit ihrer Entwicklung, und legten so den Grundstein für eine Zahnspange, die einfacher zu handhaben und auch für Erwachsene geeignet ist. Heute ist die Behandlung für euch so einfach und in den ganz normalen Alltag von Arbeit bis Sport integrierbar.

Angenehmere Behandlung, schonende Zahnbewegung und komfortable Handhabung

Zur Herstellung wird kein konventioneller Abdruck der Zähne benötigt sondern lediglich ein 3D Scan. Die Aligner selbst werden dann in speziellen Verfahren computerunterstützt hergestellt.

Mit einer Abfolge mehrerer aufeinanderfolgender Aligner werden die Zähne nach und nach schonend in die gewünschte Zielposition bewegt. Dazu sollten sie Tag und Nacht getragen werden, können aber zum Essen und Zähneputzen herausgenommen werden – was eine noch bessere Mundhygiene auch mit Zahnschiene ermöglicht.

Für wen sind Aligner geeignet?

Prinzipiell sind Aligner für alle Altersgruppen geeignet. Voraussetzungen sind ein gesunder Kieferknochen und gesundes Zahnfleisch. Je nach Ausprägung der Fehlstellungen variieren Aligneranzahl und Behandlungszeit. Die Therapie wird dabei engmaschig von einem Kieferorthopäden begleitet.

Einen Link dazu, wie dein Lächeln mit Invisalign® Alignern aussehen könnte, findest du hier.

Deinen ersten Beratungstermin kannst du hier buchen.

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